Wir informieren – verlässlich, fachgerecht, verständlich

Im Laufe der Zeit hat sich das Deichwesen enorm entwickelt. Nicht zuletzt durch die immer häufiger auftretenden Jahrhunderthochwasser ist es sehr wichtig geworden, verlässlich über die von uns als Deichverband geleistete Arbeit und entsprechende Maßnahmen zu berichten. So finden Sie hier aktuelle Ereignisse und Vorhaben wie Deichschauen, Versammlungen sowie Bau-, Instandhaltungs- oder Pflegemaßnahmen fachlich, anschaulich und verständlich aufbereitet. Ältere Nachrichten finden Sie zum Nachlesen in der Rubrik „Mitteilungen“.

Artlenburger Deichverband baut Verteidigungsweg am Ilmenau-Kanal in Fahrenholz neu

Ansgar Dettmer ist froh, dass die kleine Straße am Ilmenau-Kanal in Fahrenholz zurzeit eine Baustelle ist. „Das war bislang der schlechteste Deichverteidigungsweg in unserem gesamten Verbandsgebiet, übersät mit mit Schlaglöchern und völlig marode“, sagt der Geschäftsführer des Artlenburger Deichverbandes (ADV). Durch den schlechten Unterbau und die sehr starke Beanspruchung war die Asphaltdecke stark beschädigt. „Die Instandsetzung war daher dringend erforderlich, um die Deich- und Verkehrssicherheit gewährleisten zu können“, berichtet er. Den letzten Rest hatten dem Weg Bauarbeiten an der Roddau im vergangenen Jahr gegeben. Die Straße war damals Zufahrt und wurde von schweren Lkw befahren. „Das hatte weitere heftige Beschädigungen zur Folge.“

 

Artlenburger Deichverband passt Schutzwerke an neu berechnete Bemessungswasserstände an

Rönne/Schwinde. Sechs Jahre Pause an der Elbe enden. Der Artlenburger Deichverband (ADV) setzt ab dem 5. August die Erhöhung des Deiches zwischen Rönne und Schwinde im Tidebereich der Elbe fort, die er bereits 2013 am Binnendeich begonnen und abgeschlossen hatte. Jetzt wird der Deich an der Wasserseite auf einer Länge von 400 Metern von aktuell 9,20 Meter auf künftig 9,40 Meter erhöht. Die Arbeiten finden zwischen der Rampe zur Brücke über das Elbvorland in Richtung Schwinde statt. „An der Binnenseite hatten wir den Deich schon 2013 angepasst“, blickt Deichhauptmann Hartmut Burmester zurück. Die Arbeiten hatte der ADV dann aber gestoppt, weil vom Land Niedersachsen seinerzeit neue Bemessungswasserstände angekündigt wurden. „Auf diese mussten wir in der Folge sehr lange warten. Ohne die neuen Berechnungen hätte der Weiterbau keinen Sinn gemacht. Doch nun liegen sie vor, sodass wir mit der Deicherhöhung weitermachen können“, sagt Burmester.