Sepa-Lastschrift
Wir freuen uns, wenn Sie uns für Ihre Deichverbandsbeiträge ein Lastschriftmandat erteilen.Wenn Sie möchten, verwenden Sie hierzu das vorbereitete Formular, und senden uns dieses ausgefüllt und unterschrieben zu. Vielen Dank.
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Herbstdeichschauen beim ADV durchgeführt: Unterhaltungszustand überwiegend gut, aber Deichausbau nötig!
Die gesetzlich vorgeschriebenen Herbstdeichschauen 2024 beim Artlenburger Deichverband wurden erfolgreich durchgeführt. In der folgenden Reihenfolge und diesen Richtungen: der Hochwasserbereich an der Elbe von Walmsburg bis Artlenburg, der Hauptdeichabschnitt an der Elbe von Laßrönne bis Artlenburg, und schließlich die Schutzdeiche am Ilmenaukanal (mit Roddau und Neetzekanalunterlauf / kreisübergreifend) von Laßrönne bis St. Dionys.
Gerade bei der zeitlich gesehen "letzten" Deichschau an den Schutzdeichen, die kreisübergreifend LK Harburg und LK Lüneburg verläuft, gab es ein größeres Medienecho als gewöhnlich. Auch die Kommunen waren eingeladen, ebenso die regionalen Landtagsabgeordneten sowie die anderen beiden Deichverbände im Kreis Harburg: Vogtei Neuland und der Harburger Deichverband. Viele Medien haben berichtet: NDR Fernsehen, Florian ZuSa (auch mit Videobeitrag), außerdem die Zeitungen Landeszeitung, "Winsener Anzeiger", "Kreiszeitung Wochenblatt" und weitere. Hintergrund ist der bauliche Zustand der Deiche- die Schutzdeiche, die zwar durch die Sturmflutsperrwerke gut geschützt werden vor den Sturmfluten, sind in einem schlechten baulichen Zustand: Sie entsprechen nicht dem Stand der Technik, und können kaum ein länger anhaltendes Eigenhochwasser abwehren. Alle haben das gleiche Hauptproblem: zu steile Sanddeiche ohne schützende Kleischicht (und weitere Nachteile). Spätestens seit 2010 ist dieser Zustand sehr gut dokumentiert und amtlich bekannt, dennoch gab es kaum eine Anpassung der Deiche mit entsprechendem Ausbau nach anerkannten Regeln. Das Land Niedersachsen mit seinen zuständigen Einrichtungen und Landesbetrieben muss hier entsprechend handeln und die Vorraussetzungen für einen zügigen Ausbau schaffen. Vor allem die personelle Ausstattung beim NLWKN, die Attraktivität der Projektleiterstellen und die Vereinfachung der Verfahrensabläufe sind hier die wichtigsten Punkte. Darüber hinaus möchten die Deichverbände die Zusicherung des Landes in der Haftungsfrage bei einem Katastrophenereignis. Mit den Beiträgen seiner Mitglieder kann ein Verband nur für die Unterhaltung der Deiche sorgen, nicht jedoch für den Ausbau. So ist es gesetzlich auch geregelt.
Der Niedersächsische Umweltminister Herr Meyer gibt in seinem NDR-Interview an, dass viele Mittel bereitgestellt und Stellen geschaffen werden, und das stimmt auch. Dies reicht jedoch nicht aus, kommt vor Ort nicht an, und die Umsetzung von effektiven Hochwasserschutzmaßnahmen wie kilometerlangen Deichausbau lässt fahrlässig auf sich warten.
Pünktlich nach Abschluss der Herbstdeichschauen haben sich auch die Wildschweine in großem Stil zu schaffen gemacht an den Deichen: In AltWendischthun bei Bleckede z.B. und in Alt Garge gibt es massive Schäden in der Grasnarbe. Die Unterhaltung der Deiche hört nie auf. Wer nicht will deichen, muss weichen.
Die "Links" öffnen regulär im neuen Fenster oder Tabstopp:
Florian ZuSa, Video und Bericht zur Deichschau am 30.10.2024, Link:
https://www.florian-zusa.de/berichte
NDR-Bericht über ARD-Mediathek, Link zur Internetseite (Länge 1:30min):
https://www.ardmediathek.de/video/ndr-info/deichschau-deichverbaende-fordern-sanierung
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Starkniederschläge im Einzugsgebiet der Elbe (Obere Elbe)
Aktualisiert am 28.09.2024:
Gestern hat die "HVZ" (Hochwasservorhersagezentrale) ihre tägliche Berichterstattung vorläufig eingestellt. Die Pegel im Elbegebiet fallen. Die aktuelle Hochwasserwelle ging für die "Untere Mittelelbe" glimpflich aus, am Pegel Hohnstorf z.B. ist der Wasserstand heute am Höchststand knapp unter 6m (5,98m am 28.09.24 um 16Uhr) geblieben, und in Bleckede knapp unter 8,60m (8,57m am 28.09.24 um 16Uhr). Das Deichvorland ist in Teilen unter Wasser, alles aber nicht bedrohlich (Grünschnitt im Vorland ist betroffen und einige Sportboothäfen). 
Aktuelles Foto vom Hohnstorfer Deichvorland. In Bereichen die geländetechnisch noch tiefer liegen ist das Deichvorland natürlich komplett unter Wasser.
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Aktualisiert am 21.09.2024:
Weiterhin gute Nachrichten bezügl. der aktuell "anrauschenden" Hochwasserwelle in der Elbe: Zum wiederholten Male ist die Abschätzung nach unten korrigiert worden. Am Pegel Hohnstorf wird aktuell ein Maximalwert in der kommenden Woche (am 26.09) von 5,90m vorhergesagt, danach fallende Wasserstände. Ein moderater Wert, ca. 2,10m unter "unserer" Alarmstufe 1 in der alten Deichverteidigungsordnung. In der "neuen" (ab 2007) ist der Referenzpegel Dömitz mit 5m bei Alarmstufe 1 angegeben. Am Pegel Dömitz wird aktuell ein Wert von 3,60m am 25.09. erwartet.
Vermutlich kommen am Dienstag eventuell jedoch weitere Niederschläge im Einzugsgebiet der oberen Elbe zeitverzögert abflusswirksam hinzu, genaueres lässt sich derzeit jedoch noch nicht genau abschätzen.
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Aktualisiert am 19.09.2024:
Gute Nachrichten: Die vorhergesagten (und abgeschätzten) Pegelstände sind heute im Bericht der "Hochwasservorhersagezentrale der Länder" nach unten korrigiert worden. Für den Pegel Hohnstorf z.B. wird nun am 25.09. ein Pegelstand von 6,20m erwartet (also ca. 40cm weniger als noch gestern). Die Berichterstattung der Zentrale ist sehr gut und ein gutes Instrumentarium für die Abschätzung der Wasserstände in unserer Region im Hochwasserbereich der Elbe.
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Aktualisiert am 18.09.2024:
Keine weiteren Niederschläge im Einzugsgebeit der oberen Elbe.
Die vorhergesagten (und abgeschätzten) Pegelstände für die Pegel Hohnstorf u. Dömitz, Auszug aus der aktuellen Meldung der "Hochwasservorhersagezentrale der Länder", zeigen den erwarteten Verlauf für unsere Region:
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Aktualisiert am 16.09.2024:
Aktuell sieht es so aus, dass ab morgen (bis min. Donnerstag den 19.09.) im Einzugsgebiet der oberen Elbe keine nennenswerten, abflusswirksamen Niederschläge dazukommen. Die aktuelle Hochwasserwelle ist in unserem Verbandsgebiet noch nicht erkennbar, derzeit haben wir am Pegel Hohnstorf einen Wasserstand von 4,24mNHN am 16.09.24 um 18:30Uhr, also ein niedriger Wasserstand. Die Deichverbände und Kommunen erhalten vom/über den NLWKN täglich Einschätzungen zu den Wasserstandsentwicklungen. Von Interesse, vor allem für die Landwirtschaft und "Freizeitnutzer" ist derzeit höchstens die Frage, ob und wann das Deichvorland unter Wasser steht. Das kann man pauschal noch nicht sicher beantworten. Die Prognose von der "HVZ" (wird täglich aktualisiert) gibt aktuell die Einschätzung an, dass am 26.09.ein Wasserstand von über 6mNHN im Bereich Hohnstorf erreicht werden könnte. Einige Bereiche, die darunter liegen, könnten also dann überströmt werden (auch Deichvorlandflächen im Bereich Barförde und tiefliegende Bereiche im Deichvorland Richtung Bleckede/Walmsburg.... Seitens des Deichverbandes wird weiter beobachtet und vorbereitet (Durchlässe überprüft usw.)
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Aktualisiert am 15.09.2024:
Auszug aus dem Bericht der länderübergreifenden "Hochwasservorhersagezentrale" der Länder Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen: Elbe, Saale und Untere Havel
"Datum: Sonntag, 15. September 2024 13:00 Uhr (MEZ) Internet: http://www.hochwasserzentralen.de
Im tschechischen Einzugsgebiet der Elbe und Moldau sind in den letzten 24 Stunden 10 bis 50 mm, im oberen Elbegebiet 90 bis 135 mm gefallen. Im Tagesverlauf wird im tschechischen Einzugsgebiet von Elbe und Moldau eine erneute Zunahme der Niederschlagsaktivität mit Niederschlagshöhen bis morgen von bis zu 50 mm in den meisten Gebieten, bis zu 80 mm im Riesen- und Isergebirge erwartet. Derzeitig werden starke Wasserstandsanstiege im tschechischen Einzugsgebiet von Elbe und Moldau beobachtet. Das Tschechische Hydrometeorologische Institut (CHMU) schätzt ein, dass am Pegel Ústí nad Labem ein langgestreckter Hochwasserscheitel mit ca. 2.200 m³/s sich bereits in den frühen Morgenstunden des 18.09.2024 (Mittwoch) einstellt. Am Pegel Schöna wird heute Abend (15.09.2024), am Pegel Dresden morgen Nachmittag (16.09.2024) der Richtwert der sächsischen Alarmstufe 3 (jeweils 600 cm) überschritten. Am Pegel Riesa wird das in der Nacht vom Montag zu Dienstag (680 cm) der Fall sein. Am Pegel Torgau werden die Wasserstände am 16.09.2024 abends den Richtwert der sächsischen und brandenburgischen Alarmstufe 1 (580 cm) und am 18.09.2024 vormittags den Richtwert der Alarmstufe 2 (660 cm für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg) überschreiten." ...
Teilausschnitte für die Pegel Hohnstorf u. Dömitz (Screenshot vom 15.09.2024; Prognose u. Vorhersage):
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Aktualisiert am 13.09.2024:
Derzeit sind die Pegelstände in "unserem Hochwasserbereich" (Pegel Hohnstorf, Bleckede etc. bis Pegel Dömitz) alle noch unterhalb dem MNW (mittleres Niedrigwasser, Zeitraum 2010-2020), die Elbe also gut aufnahmefähig. Auf der Startseite unserer Homepage wurde ein Link hinzugefügt: die Internetseite "Länderübergreifendes Hochwasser-Portal" - eine gute Informationsquelle für relevante Berichte, Warnungen, Wasserstände etc..
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Die Hinweise von Meteorologen schärfen derzeit den Blick auf die Pegelstände im Oberlauf der Elbe. Derzeit gibt es für unseren Bereich keine relevanten Warnungen. Die Wasserstände in der Elbe sind derzeit niedrig, und es könnte viel Wasser aufgenommen werden. In welchen Einzugsgebieten der Flüsse die Niederschläge abflusswirksam stattfinden, und vor allem wie lange diese andauern werden, wird ständig beobachtet.
Wieder einmal die Empfehlung, bei Interesse folgende Internetseite zu verfolgen (*externer link*): https://www.hochwasserzentralen.de/aktuelle-situation
Screenshot der empfohlenen Seite vom 12.09.2024 mittags (Bereich Elboberlauf gewählt):
