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Die "Deutsche Umwelthilfe" e.V. hat eine neue Studie zum Thema Hochwasser veröffentlicht

link: "Hochwasser Check 2026" (verlinkt zur DUH).

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat mit dem verlinkten „Hochwasser-Check 2026“ eine neue Studie zur Hochwassergefährdung veröffentlicht.

Für den Landkreis Lüneburg weist die Studie 509 als hochwassergefährdet identifizierte Adressen aus. Das Hochwasserrisiko im Kreisgebiet wird insgesamt als „hoch“ eingestuft.

Diese Bewertung lässt jedoch nur eingeschränkt Rückschlüsse auf die geschützten Gebiete der Deichverbände zu, da diese nicht im Mittelpunkt der Studie stehen. Das geschützte Verbandsgebiet des Artlenburger Deichverbandes umfasst links der Elbe insgesamt 314 km², davon liegen 201 km² im Landkreis Lüneburg. Das Verbandsgebiet des Neuhauser Deichverbandes rechts der Elbe erstreckt sich im Landkreis Lüneburg über 226 km². Die Gesamtfläche des Landkreises beträgt 1.327 km².

Innerhalb der geschützten Verbandsgebiete sind die Verbandsmitglieder vor Elbehochwasser mindestens bis zu einem statistisch hundertjährlichen Hochwasserereignis geschützt. Hochwassergefährdete Adressen befinden sich jedoch auch außerhalb dieser Gebiete, beispielsweise im Deichvorland. Darüber hinaus gibt es im Landkreis weitere Überschwemmungsgebiete, die nicht unmittelbar mit der Elbe zusammenhängen.

Nähere Informationen zu den festgesetzten und vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten bietet das verlinkte Geoportal des Landkreises Lüneburg. Für die Erfassung und Ausweisung dieser Gebiete ist der Landkreis Lüneburg zuständig.

Der Artlenburger Deichverband unterhält drei Kategorien gewidmeter Deiche, die in der verlinkten Karte (Karte, jpg-Datei ca 560kb) dargestellt sind:

– Hochwasserdeiche an der Elbe von Walmsburg bis zur Einmündung des Elbe-Seitenkanals in die Elbe,
– Hauptdeiche an der Elbe von der Einmündung des Elbe-Seitenkanals bis einschließlich Laßrönne sowie
– Schutzdeiche am Ilmenaukanal, links der Roddau und rechts des Neetzekanals bis St. Dionys.

Im Gebiet des Landkreises Lüneburg liegen davon die Schutzdeiche rechts des Ilmenaukanals und des Neetzekanals. Der Schutzdeich beginnt an der Kreisstraße K12 (Brücke) und verläuft von dort in westlicher Richtung entlang des Neetze- und des Ilmenaukanals.

Die Deichverbände unterhalten die ihnen zugeordneten Deiche zuverlässig, dieses wird zwei mal jährlich im Rahmen von Aufsichtsdeichschauen überprüft. Die Deichverbände sind in Niedersachsen auch für den Erhalt und den erforderlichen Ausbau der gewidmeten Deiche verantwortlich (Maßnahmenträger bei Deichbaumaßnahmen, i.d.R. durch Fördergelder von Bund und Land finanziert; die Deichunterhaltung und Deichverteidigung wird über Mitgliedsbeiträgen von Verbandsmitgliedern finanziert).

 

 

 

Pegelstände bei Hochwasser

Hier eine Darstellung vergangener Pegelstände im Hochwasserbereich an der Elbe in unserem Verbandsgebiet. Die Daten sollen der Orientierung dienen bei Bedarf. Die Werte sind in "m über NN" angegeben.

Das "HW" Januar 2024 war kein Hochwasser im Sinne eines 100jährigen Hochwasserereignisses.

"Mittleres HW" ist ein Wert, der je nach Zeitraum und Pegeldaten-Anbieter abweichen kann; es kommt darauf an, welcher Zeitraum (Dekade) für diesen Mittelwert genommen wird, bzw. gerade gültig ist.

Die besten Kennwerte sind wohl die vergangenen Extremereignisse und solche Ereignisse wie im Frühjahr 2024.

Lokale Pegelstandsschwankungen infolge von seltenem "Eisstau" können sehr plötzlich und ausgeprägt ausfallen, zuletzt Anfang Februar 2026 (sind in der Tabelle nicht aufgeführt). Das Einzige was hier Abhilfe schafft und für Deichsicherheit sorgt ist dann nur noch die Eisbekämpfung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes auf der Elbe (externer link): https://www.wsa-elbe.wsv.de/Webs/WSA/Elbe/DE/WSA-Elbe/01_Aufgaben/01_Eisaufbruch/Eisaufbruch_node.html

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Screenshot der Ganglinie Pegel Bleckede vom 10.02.2026 (über www.elwis.de)